Kunstrasen
Die Umgestaltung des Grantplatzes in ein modernes Kunstrasenfeld ist nötig, weil der Trainings- und Spielbetrieb des GSC in den letzten Jahren zunehmend umfangreicher geworden ist.
Fast 400 Spieler in 24 Mannschaften trainieren, spielen Tag für Tag auf dem Sportgelände am Ringweg. Das bedeutet, pro Woche werden 66 Stunden Trainingseinheiten absolviert, 116 Spiele mit 17580 Min. oder 293 Stunden Spieldauer bedeuten zusätzlich Jahr für Jahr eine erhebliche Belastung für die ohnehin nicht großzügigen Spielflächen.
Gerade in der Schlechtwetterperiode sind Grand- und Naturrasenplatz oft in einem Zustand, der einen ordentlichen Ausbildungs- und Spielbetrieb nahezu unmöglich macht. Auch in den Wintermonaten außerhalb der Vegetationsperiode kann mit einem Kunstrasenfeld der Mangel an freier Belegungskapazität besser behoben werden - Kunstrasenplätze können sie 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr bespielt werden.
Durch die Benutzung von Kunstrasenspielfeldern im Winter kann wertvoller Turnhallenraum eingespart und für typische Hallensportarten freigehalten werden.
Auf dem Kunstrasen ist auch Behindertensport (Rollstuhl) möglich.
Kunstrasenplätze bieten im Gegensatz zu den Hartplätzen ein weitaus geringeres, zu Naturrasenplätzen ein vergleichbares Verletzungsrisiko.
Die in den Kunstrasen investierte Summe hat sich schon nach wenigen Jahren amortisiert, denn Kunstrasen benötigt weniger Pflegeaufwand und die Unterhaltungskosten betragen einen Bruchteil dessen, was der rote Aschenplatz verschlingt.
Fremd- und witterungsbedingte Einflüsse über die Jahrzehnte haben dazu geführt, dass es nach Regenfällen stets zu riesigen Pfützen kommt, Zudem ist der natürliche Wasserabfluss gehemmt, so dass der Tennenplatz nur noch beschränkt - in abgetrocknetem Zustand - benutzbar ist.
Die Beseitigung dieser Schäden bedeutet für den Verein und die Gemeinde regelmäßig einen zusätzlichen erhöhten Pflegeaufwand.
Kunstrasenplätze bieten im Gegensatz zu den Hartplätzen ein geringeres, zu Naturrasenplätzen ein vergleichbares Verletzungsrisiko.
Die langjährige Erfahrung mit Grandplätzen hat gezeigt, dass diese keine ganzjährig nutzbaren Allwetterflächen darstellen und die Unterhaltskosten im Verhältnis zu den eingeschränkten Belegungszeiten zu hoch sind.